Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch über das, was bereits da ist. Notizen, alte Folien, Erfahrungsberichte, halb fertige Skripte. Wir sortieren gemeinsam, welches Wissen implizit vorhanden ist und welches bereits in Worte gefasst wurde.
Diese Phase dauert bewusst etwas länger als erwartet. Wer viele Jahre in einem Feld arbeitet, hält vieles für selbstverständlich, das für Lernende neu ist. Genau diese blinden Flecken werden hier sichtbar gemacht.
Aus der Bestandsaufnahme entsteht ein Modulplan. Inhalte werden in eine Reihenfolge gebracht, die auf dem Vorwissen der Zielgruppe aufbaut, nicht auf der Logik des Fachgebiets selbst. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Jedes Modul bekommt ein klares Lernziel. Am Ende steht ein Plan, der zeigt, welches Modul auf welchem anderen aufbaut und wo Teilnehmende zum ersten Mal selbst etwas anwenden sollen.
Jetzt wird geprüft, wie jeder Inhalt am besten vermittelt wird. Manche Themen brauchen eine Demonstration, andere eine kurze Übung, wieder andere profitieren von einer offenen Diskussionsrunde. Wir legen für jedes Modul die passende Form fest.
In dieser Phase entstehen auch erste Übungsaufgaben und Kontrollfragen, mit denen Teilnehmende ihr eigenes Verständnis überprüfen können, bevor sie zum nächsten Modul weitergehen.
Eine Struktur, die auf dem Papier logisch wirkt, verhält sich in der Praxis manchmal anders. Deshalb wird ein Ausschnitt des Kurses oder Workshops mit einer kleinen Testgruppe durchgespielt.
Rückmeldungen aus diesem Testlauf fließen direkt in die Feinjustierung ein. Manche Übungen werden gekürzt, andere ausführlicher erklärt. Diese Phase verhindert, dass Probleme erst bei der eigentlichen Durchführung auffallen.
Am Ende steht eine vollständige Struktur mit Ablaufplan, Materialien und Zeitrahmen. Diese wird so übergeben, dass sie eigenständig durchgeführt werden kann, sei es als Online-Kurs, als Präsenzworkshop oder als Mischform aus beidem.
Auf Wunsch begleiten wir die ersten Durchläufe, um zu beobachten, wie die Struktur in der Praxis funktioniert, und passen kleinere Details bei Bedarf noch einmal an.
Future Fabric arbeitet mit einem kleinen Team, das sich auf die Aufbereitung von Fachwissen in Lehr- und Trainingsformate spezialisiert hat. Der Fokus liegt bewusst nicht auf dem Fachinhalt selbst, sondern auf seiner Vermittlung.
Das bedeutet: Wir stellen viele Fragen zu Ihrem Fachgebiet, ohne selbst Fachexperten darin sein zu müssen. Diese Distanz hilft oft dabei, Zusammenhänge zu erkennen, die für jemanden mitten im Thema schwer sichtbar sind.
Wenn Sie sich unsicher sind, welche Phase für Ihr Vorhaben am wichtigsten ist, lässt sich das in einem kurzen Gespräch klären.
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